Der Ursprung unseres  Bandnamens liegt im gleichnamigen Hamburger Stadtteil. BiIIbrook wird nicht englisch ausgesprochen, das fänden wir etwas gewollt. Inspiriert wurde der Name von einer leerstehenden Polizeiwache, die der Hamburger Senat Anfang der 90er-Jahre Rockbands als Übungsraum zur Verfügung stellte. Die Geschichte der Billbrook BluesBand reicht bis in jene Zelt zurück.
Anfang der 2000er Jahre drehte sich dann das Personalkarussel, alte Musiker stiegen aus und neue wurden gesucht. Nach intensiver Suche fand ich schließlich, den Gitarristen Jörn Mahnke, den Bassisten Walter Dehnlng und den Schlagzeuger Hendrik Klose. Bald darauf nahm die neue Besetzung der Blllbrook BluesBand den Betrieb auf – erst in einem Übungsraum und bald auch auf den Bühnen verschiedener kleinerer Clubs. Ich bin dabei anfänglich nur in der Rolle des Sängers in Erscheinung getreten. Wir orientierten uns nach der Neugründung noch stark am Chlcago-Blues. Im Programm hatten deshalb viele der Hits der großen Vorbilder, die auch die anderen Bluesbands so präsentiert haben. Sogar vor dem "Hoochie-Coochie Man“ sind wir nicht zurückgeschreckt, allerdings hatte da Mr. Morganfield die Messlatte sehr (zu) hoch gelegt.
Diese Midtempo-Boogie-Nummem, dieser in die Lenden gehende Kopulationsrhythmus war ja bei uns Musikern und dem Publikum gleichermaßen beliebt. Jörns Slide-Gitarre passte dazu hervorragend. Natürlich kann und wollte  keiner von uns ein Stück eins zu eins kopieren. So trugen eben auch andere Einflüsse zur Entwicklung unseres heutigen Sounds bei. Irgendwann legte ich mir ein Saxofon zu und begann heimlich zu üben. Nachdem die nach der Feuertaufe im Übungsraum zustimmend genickt wurde, integrierten wir das Instrument in unser Programm.
Als musikalische Kostprobe, einschließlich eines auf der bluesnews-Collectlon Vol. 9 erschienenen Songs, bieten wir  auf unserer Website die Songs einer Promotion-CD an. In den “Bluesnews“ (Nr.78/2015) schrieb der Musiker Thomas Ritter dazu:

„Auf ihrer 7-Track-CD When The Lights Go Out bietet das Quartett traditionellen Stoff und andere mehr oder weniger bekannte Coverversionen. Das machen sie nicht nur kompetent, sondern auch pfiffig und mit Herz. Auffällig: Bassist Walter Dehning kann seinen E-Bass wie einen Kontrabass klingen lassen. Aber auch die anderen Musiker überzeugen auf ganzer Linie.“

Ihr/euer
Christoph Rommel